Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)
Eisenhut

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Eisenhut (Aconitum napellus L.)

 

Weitere Namen

Fuchswurz, Giftkraut, Sturmhut, Tübeli, Venuswagen, Wolfskraut

Geschützt

 nein

Vorsicht

Tödlich giftig, eines der stärksten Pflanzengifte

Vorkommen

Mitteleuropa, Asien, Nordamerika
feuchte Hochgebirgswiesen

Blütezeit

Juni-September

Merkmale

  • 150 cm hoch
  • Stängel: aufrecht
  • Blätter: dunkelgrün, tief geschlitzt, 5-7 lappig
  • Blüten: tiefblau, helmartig, gestielt
  • Wurzel: rübenartig, fleischig

Wirksame Teile

Wurzel, ganzes Kraut

Inhaltsstoffe

Aconitin, Alkaloide

Wirkungen

  • wirkt auf das Nervensystem ein
  • schmerzlindernd
  • fiebersenkend
  • anästhesierend auf Haut/Schleimhaut
  • analgetisch

Indikationen

  • Neuralgien (Trigeminusneuralgie, Interkostalneuralgien)
  • Ischias
  • Gicht
  • Fieber
  • Erkältungskrankheiten (Schnupfen, Bronchialkatarrh)
  • Desinfektionsmittel bei Hauterkrankungen

Kontraindikationen

 

Nebenwirkungen

  • Bradykardie, Blutdruckabfall (in höherer Dosierung)
  • Brennen/kribbeln bis hin zur Taubheit
  • Erbrechen, kolikartige Durchfälle
  • Lähmungen der Skelettmuskulatur (Atmung, Herzversagen)
  • stärkste Schmerzen

Anwendung

 

Dosierung

Sollte wegen seiner Giftigkeit nicht gesammelt werden
Höchste Einzelgabe: 0,2 gr.

Darreichungsform