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Akrophobie

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Akrophobie

Höhenangst, Hyposophobie, Altophobie sind weitere Bezeichnungen für die Akrophobie. Als Akrophobie bezeichnet man eine übertriebene Angst vor Höhen. Die Angststörung ist dabei unbegründet, übertrieben und anhaltend. Meist ist auch keine große Höhe notwendig um das Krankheitsbild auszulösen, wenige Meter reichen meistens schon. Innerhalb von wenigen Sekunden oder Minuten kommt es zur Ausbildung von den unten beschriebenen Symptomen. Ein gewisser Respekt vor der Höhe ist aber angeboren und somit ein natürlicher Schutz. Er bringt uns Menschen dazu sich umsichtig zu verhalten und sein Leben nicht unnütz zu gefährden. Ziel der Behandlung ist es den Patienten dazu zu bringen, dass er sich an die Höhe gewöhnt. Die geschieht vor allem dadurch, dass man herausfindet, warum der Patient Angst hat. Und danach wird die Höhe, die der Patient zu besteigen hat, in kleinen Schritten immer weiter erhöht.

Leitmerkmale:  übermäßig ausgeprägte Angst vor Höhen
Definition Bei der Akrophobie handelt es sich um eine Angst, die durch den Aufenthalt in Höhen ausgelöst wird

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Höhenangst
  • Hyposophobie
  • Altophobie
Ursachen
  • traumatische Erlebnisse in der Kindheit
Risikofaktoren
  • Flugzeuge
  • Berge
  • Türme
  • Hochhäuser
  • Brücken
  • Balkone
  • Leitern
Symptome
  • Atemsystem: Dyspnoe bis Hyperventilation
  • Herz: Tachykardie, Herzklopfen
  • Psyche: Angst bis Todesangst, Angst vor dem Abstürzen/ in die Tiefe gezogen werden
  • Allgemeinsymptome: Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Zittern, Kopfschmerzen, Schweißausbruch, Brustschmerzen, Engegefühl in der Brust, Mundtrockenheit, Kribbelgefühl in den Beinen/Armen
Diagnose Anamnese: Klinik, Aufenthalt in Höhen

Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Psychotherapie, Entspannungsübungen, Hypnose, Verhaltenstherapie, Atemübungen
  • Naturheilkundliche Therapie: Akupunktur, Homöopathie, Phytotherapie

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