Krankheiten
Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen

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LungeChronisch- obstruktive Lungenerkrankungen (COLD)

Lang andauernde entzündliche Erkrankungen der Bronchien und des Lungengewebes, mit Verlegung der Atemwege; meist Beginn durch eine chronische Bronchitis, die in eine chronisch obstruktive Bronchitis übergeht und in einem Lungenemphysem endet.

 

Pathogenese
  1. Schleimhautanschwellung mit Vergrößerung der schleimproduzierenden Zellen (=> vermehrter Anstieg des Exsudates in den Bronchien)
  2.  Insuffizienz der Bronchien mit Mukostase (Rückstau von Schleim), da der Schleim nicht mehr vollständig abgehustet werden kann und sich so in den Bronchiolen ablagert (=> Verengung des Lumens)
  3. spastische Bronchialmuskelkontraktion zum vermehrten Abhusten (=> die Bronchialschleimhaut hypertrophiert (vergrößert sich) und es kommt zur weiteren Verengung des Lumens)
  4. Bronchialkollaps (Zusammenfallen der Bronchialwände während der Ausatmung)

Neben der Inspiration ist auch die Exspiration beeinträchtigt (=> Lungenüberblähung mit Bronchiolenkollaps)

Risikofaktoren
  • Rauchen: gestörte Zillenfunktion, Vergrößerung der schleimproduzierenden Zellen
  • Infekte: Viren, v.a. in der Kindheit nicht vollständig ausgeheilte Infekte
  • Luftschadstoffe: Russpartikel, Feinstäube

 

Übersicht
  • chronisch obstruktive Bronchitis
  • Lungenemphysem

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