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Ermüdungsfraktur

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Ermüdungsfraktur

Ermüdungsbruch; Frakturen durch permanente Überbelastung des Knochen; v.a. der unteren Extremität (Füße, Wadenbein).

Leitmerkmale:  leichte Knochenschmerzen v.a. in Bewegung
Einteilung
  • Insuffizienzfraktur: durch Überbelastung von erkrankten Knochen
  • Stressfraktur: durch Überlastung von gesunden Knochen (Sport)
Ursachen
  • Missverhältnis zwischen Belastung und Anpassungsfähigkeit des Knochens
  • Erkrankungen: Osteoporose, Rachitis, rheumatoide Arthritis, Morbus Paget
Symptome Entwickeln sich schleichend:

  • Schmerzen: leicht, unter Belastung, später auch in Ruhe
  • Schwellungen, Spannungsgefühl, Überwärmung
Diagnose Apparative Diagnostik: Röntgen (haarfeine Frakturlinie), CT, MRT, Skelettzintigraphie

Differentialdiagnose Knochentumoren, Periostitis, aseptische Knochennekrosen, Sehnenentzündung, Osteoporose

Komplikationen Thrombosen

Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: akut Ruhe, Ruhigstellung (Gips), Krankengymnastik
  • Naturheilkundliche Therapie: Homöopathie, Phytotherapie, Schüssler Salze
  • Medikamentöse Therapie: Analgetika
  • Operative Therapie: Spongiosaplastik, Verschraubung der Bruchenden

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