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Lymphomatoide Papulose

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Lymphomatoide Papulose

Als lymphomatoide Papulosebezeichnet man eine chronische Erkrankung mit rezidivierenden Papeln und Knötchen. Die Krankheit gehört zu den T-Zell-Lymphomen und tritt in Schüben auf. Nach 3- 4 Wochen heilt sie immer wieder unter Narbenbildung aus.


Leitmerkmale: rosa bis dunkelbraune, chronische Papeln
Definition Bei der lymphomatoiden Papulose handelt es sich um eine gutartige Geschwulst der Haut

Ursachen
  • unklar
Symptome
  • Haut: rote bis dunkelbraune Papeln, Ausheilung unter Narbenbildung (innerhalb weniger Wochen)
  • Lokalisation: Stamm, Gesäß
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Haut
Labor: Hautbiopsie
Differentialdiagnose
  • allergische Vaskulitis
  • Lues II
  • kutanes T-Zell-Lymphom
  • Morbus Hodgkin
  • Mycosis fungoides
Komplikationen
  • malignes Lymphom
Therapie
  • Medikamentöse Therapie: Glukokortikoide, Folsäure-Antagonisten, Interferon-alpha
  • Operative Therapie: PUVA