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Makromastie

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Makromastie

Hypermastie, Megalomastie, Mammahyperthrophie, Brusthypertrophie sind weitere Bezeichnungen für die Makromastie. Als Makromastie bezeichnet man eine sehr große Brustdrüse. Das Gewicht liegt hierbei zwischen 500 und 1500 Gramm (durchschnittliches Gewicht 150 – 400 Gramm). Der Busen steht in keinem Verhältnis zu den Körperproportionen. Eine Brustdrüse über diesem Gewicht nennt man Gigantomastie. Meistens sind davon beide Brüste gleichzeitig betroffen. Die Erkrankung tritt meist in der Pubertät oder in der Schwangerschaft auf. Es kommt heirbei oft zu Einschränkungen des Alltags.


Leitmerkmale:  sehr große Brüste
Definition Bei der Makromastie handelt es sich um übermäßig große gewachsene Brüste

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Hypermastie
  • Megalomastie
  • Mammahyperthrophie
  • Brusthypertrophie
Einteilung
  • infantile/neonatale Makromastie: tritt schon bei der Geburt auf, bedingt durch eine zu starke Östrogenproduktion oder Östrogenzufuhr von außen
  • Pubertätsmakromastie: auftreten während der Pubertät
  • symptomatische Makromastie: bedingt durch eine Erkrankung
  • Graviditätsmakromastie: zu Ende einer Schwangerschaft
  • unechte Makromastie: durch allgemeine Gewichtszunahme
  • Gynäkomastie: bei Männern
Ursachen
  • Vererbung
  • vermehrte Hormonproduktion/ -empfindlichkeit: Östrogen
  • Medikamente: Herzmittel, Antibiotika, Antidepressiva
Symptome
  • Allgemeinsymptome: Verspannungen mit Schmerzen (Rücken/ Nacken/ Schultern), Kopfschmerzen, wunde Brustfalten, Haltungsschäden, Wirbelsäulenfehlstellungen, psychische Beschwerden
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Brust
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Gewichtsreduktion
  • Medikamentöse Therapie: Danazol, Bromocriptin, Tamoxifen
  • Operative Therapie: Brustverkleinerung