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Marburgfieber
Marburg-Virus-Infektion, Marburg-Viruskrankheit sind weitere Bezeichnungen für das Marburgfieber. Als Marburgfieber bezeichnet man eine schwere Infektionskrankheit mit hämorrhagischem Fieber. Das Virus gelangt, übertragen durch mit dem Erreger infizierte Flughunde, entweder Parenteral (durch Inhalation) oder enteral (durch Aufnahme über den Mund) in den menschlichen Körper. Wobei eine parenterale Aufnahme häufiger zum Tod führt als eine enterale Aufnahme. Das Virus befällt innerhalb des Körpers die Makrophagen, dendritischen Zellen, Endothelzellen, Fibroblasten und Zellen in der Nebennierenrinde. Über das Lymphsystem gelangen diese infizierten Zellen zur Leber und zur Milz und verursachen dort die typischen Beschwerden.
Leitmerkmale: unspezifisch mit Grippesymptomen
| Definition | Beim Marburgfieber handelt es sich um eine Viruserkrankung mit lebensgefährlichen Folgen |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Erreger |
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| Vorkommen |
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| Übertragung |
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| Inkubationszeit | 4 – 16 Tage |
| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik Labor: Antikörper, RT-PCR, Virusnachweis in Blut/Urin/Rachensekret |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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| Meldepflicht |
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