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Marcus-Gunn-Syndrom

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Marcus-Gunn-Syndrom

Mandibulopalpebrale Synkinese ist eine weitere Bezeichnung für das Marcus-Gunn-Syndrom. Beim Marcus-Gunn-Syndrom handelt es sich um eine angeborene Bewegungsstörung des Oberlids. Beim Öffnen des Mundes und ziehen des Unterkiefers zur Gegenseite des betroffenen Auges wird das Oberlid nach oben gezogen. Im Normmalfall werden die beiden davon betroffenen Gesichtsmuskeln durch verschiedene Nerven (Nervus oculomotorius/ Nervus mandibularis) innerviert. Hier versorgt der Nervus mandibularis beide Muskeln.


Leitmerkmale:  Aufreißen der Augen bei Bewegung des Unterkiefers
Definition Beim Marcus-Gunn-Syndrom kommt es zu einer unnatürlichen Mitbewegung des Oberlids

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Mandibulopalpebrale Synkinese
Ursachen
  • paradoxe Innervation zwischen dem Musculus levator palpebrae superioris und dem Musculus pterygoideus lateralis
Symptome
  • Augen: unwillkürliches Heben des Oberlids, Ptosis, Strabismus
Diagnose Anamnese: Klinik
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: meist nicht nötig
  • Operative Therapie: Operation