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Martsolf-Syndrom

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Martsolf-Syndrom

Das Martsolf-Syndrom ist eine seltene angeborene Erkrankung, die vor allem die Augen, den Geist und die Genitale betrifft.


Leitmerkmale: Katarakt, Hypogonadismus, geistige Retardierung
Definition Beim Martsolf-Syndrom handelt es sich um eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit Hauptaugenmerk auf die Augen und Genitale

Ursachen
  • Vererbung: autosomal-rezessiv (Chromosom 1, Genort q41, RAB3GAP2- Gen)
Symptome
  • Augen: Katarakt
  • Gehirn: geistige Retardierung
  • Skelett: Kleinwuchs
  • Genitale: Hypogonadismus
  • Skelett: Fingerfehlbildungen, Mikrozephalie
  • Herz: Kardiomyopathie, Herzfehler
  • Gesicht: leichte Anomalien (Mikrogenie, Oberkiefer-Hypoplasie, tiefer hinterer Haaransatz, große Ohren)
Diagnose Anamnese: Klinik
Labor: Genanalyse
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome