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Meacham-Syndrom

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Meacham-Syndrom

Meacham-Winn-Culler-Syndrom, Rhabdomyomatöse Dysplasie- Kardiopathie-Genitalanomalien sind weitere Bezeichnungen für das Meacham-Syndrom. Beim Meacham-Syndrom handelt es sich um eine angeborene Fehlbildung des Zwerchfells, des Herzens und der Geschlechtsorgane. Die Prognose ist hierbei schlecht da die betroffenen Kleinkinder schon im frühen Kindesalter versterben.


Leitmerkmale:  Fehlen der Gebärmutter, abnorme männliche Gonaden, Herzfehler, Zwerchfellanomalien
Definition Das Meacham-Syndrom ist eine seltene Erkrankung mit Fehlbildungen am Herzen, Zwerchfell und an den Genitalien

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme
  • Meacham-Winn-Culler-Syndrom
  • Rhabdomyomatöse Dysplasie- Kardiopathie-Genitalanomalien
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Kleinkinder
  • Neugeborene
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-dominant (Chromosom 11, Genort p13, WT1-Gen)
Symptome
  • Geschlechtsorgane: äußere uneindeutig, Aplasie der Gebärmutter, Vaginalseptum, abnorme männliche Gonaden, männlicher Pseudohermaphroditismus
  • Herz: Herzfehler mit Zyanose (Hypoplasie der Lunge)
  • Zwerchfell: Fehlbildungen (Zwerchfellbruch)
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Geschlechtsorgane
Labor: Genanalyse
Differentialdiagnose
  • Beckwith-Wiedemann-Syndrom
  • Denys-Drash-Syndrom
  • Frasier-Syndrom
  • Simpson-Golabi-Behmel-Syndrom
  • PAGOD-Syndrom
  • Perlman-Syndrom
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome