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Megacisterna magna

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Megacisterna magna

Bei einer Megacisterna magna handelt es sich um eine Erweiterung der Cisterna magna, ein mit Liquor gefüllter Hohlraum im Gehirn. Es kommt hierbei zu einer zystischen Fehlbildung der hinteren Schädelgrube. Meist wird die Erkrankung als Zufallsbefund erkannt, da sie meist keine Beschwerden verursacht. Es tritt dabei kein Hydrozephalus auf.


Leitmerkmale: keine
Definition Als Megacisterna magna bezeichnet man eine Fehlbildung der hinteren Schädelgrube

Begleiterkrankungen
  • Hirninfarkt
  • Zytomegalie
  • Trisomie 18
  • Autismus
Ursachen
  • unbekannt
Symptome Meist keine:
  • Allgemeinsymptome: verzögerte Sprachentwicklung/ motorische Entwicklung, Aufmerksamkeitsprobleme
Diagnose Apparative Diagnostik: Sonografie, CT, MRT
Differentialdiagnose
  • Arachnoidalzyste
  • Blake-Pouch-Zyste
  • Dandy-Walker-Malformation
  • intrakranielle Epidermoidzyste
  • pilozystisches Astrozytom
Therapie Meist keine nötig.