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Megalenzephalie

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Megalenzephalie

Megaenzephalie, Kephalonie, familiäre Makroenzephalie sind weitere Bezeichnungen für die Megalenzephalie. Die Megalenzephalie ist eine Erkrankung mit einer Vermehrung des Gehirngewebes. Es kommt hierbei durch ein vermehrtes Wachstum des Gehirns zu einer Zunahme des Kopfumfanges ohne erhöhten Hirndruck.


Leitmerkmale:  zu großer Kopf
Definition Als Megalenzephalie bezeichnet man eine sehr seltene angeborene Erkrankung des Gehirns und des Schädels

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Megaenzephalie
  • Kephalonie
  • Familiäre Makroenzephalie
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Männer
Einteilung
  • primäre Megalenzephalie: genetisch bedingt
  • sekundäre Megalenzephalie: durch Krankheiten bedingt
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-dominant oder -rezessiv
Risikofaktoren
  • Megalenzephale Leukoenzephalopathie mit subkortikalen Zysten
  • Tumoren
  • Zysten
  • neurokutane Syndrome
  • Stoffwechselstörungen: Morbus Canavan
  • Erkrankungen: Autismus, Beckwith-Wiedemann-Syndrom, Neurofibromatose Typ I, Epidermal-Naevus-Syndrom, Achondroplasie, Kippel-Trenaunay-Weber-Syndrom, MPPH-Syndrom
Symptome
  • Kopf: Umfang vergrößert (oberhalb 98. Perzentile)
  • Körpergewicht/-länge: normal
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Kopf
Apparative Diagnostik: MRT (Schädel)
Differentialdiagnose
  • Hydrozephalus
  • Erkrankungen mit intrakranieller Druckerhöhung
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Risikofaktoren