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MEHMO-Syndrom

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MEHMO-Syndrom

Als MEHMO-Syndrom bezeichnet man eine sehr seltene Erkrankung mit verschiedenen Krankheitszeichen. Die Erkrankung ist nicht heilbar, da es für sie keine kausale Therapie gibt. Es können somit nur die Krankheitszeichen behandelt werden.


Leitmerkmale:  mentale Entwicklungsstörung, epileptische Anfälle, Hypogonadismus, Mikrozephalie, Fettleibigkeit
Definition Beim MEHMO-Syndrom handelt es sich um eine vererbte Erkrankung, die vor allem das Gehirn betrifft

Ursachen
  • Vererbung: X-chromosomal-rezessiv oder mitochondrial (Genort p22.13- 21.1, EIF2S3-Gen)
Symptome
  • Gehirn: schwere geistige Retardierung, zerebrale Krampfanfälle, Mikrozephalie
  • Geschlechtsorgane: Hypogenitalismus, Kryptorchismus, Mikropenis
  • Gesicht: große Ohrmuscheln, rundes Gesicht
  • Allgemeinsymptome: Adipositas, verzögertes Wachstum, Diabetes mellitus
Diagnose Anamnese: Klinik
Labor: Genanalyse
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome