| Definition |
Als Mehrfragmentfraktur bezeichnet man einen Bruch eines Knochens, der aus 3 - 6 Knochenteilen besteht
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| Ursachen |
- direktes Trauma: Fraktur an der Stelle der Gewalteinwirkung
- indirektes Trauma: Stelle der Gewalteinwirkung mit Bruchort nicht identisch
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| Symptome |
- Allgemeinsymptome: Störung der Durchblutung, Motorik und Sensibilität, Fettembolie, Blutverlust
- sichere Frakturzeichen:
- Fehlstellung, Achsabweichung der physiologischen Knochenlinie (Stufenbildung)
- abnorme Beweglichkeit (abnorme Lage)
- Krepitation (Knochenreiben, „Knistern“ bei Palpation)
- sichtbare Knochenfragmente
- unsichere Frakturzeichen:
- Schmerzen, Schwellung, Bluterguss, Hämatome, abnorme Stellung, Störungen der Beweglichkeit, Schonhaltung
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| Diagnose |
Anamnese: Klinik, Unfall Körperliche Untersuchung: Knochen Apparative Diagnostik: Röntgen, MRT, CT |
| Therapie |
- Allgemeinmaßnahmen: Betroffene möglichst wenig bewegen, Retention (Fixation), Ruhigstellung durch Gips, Extension, bei offenen Brüchen sofort keimfreien Verband anlegen, beengende Kleidungsstücke öffnen (Armbanduhren, Ringe, Schuhe)
- Ernährungstherapie: kalziumreiche Kost, Getreide, grünes Gemüse, Fisch
- Naturheilkundliche Therapie: Bachblüten (Rescue), Eigenbluttherapie, Homöopathie, Magnetfeldtherapie, Neuraltherapie, Phytotherapie, Schüssler Salze
- Medikamentöse Therapie: Antibiotika, Analgetika, Antiphlogistika, Thromboseprophylaxe, Tetanusprophylaxe
- Operative Therapie: Reposition (offen, geschlossen), Osteosynthese
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