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Melkersson-Rosenthal-Syndrom

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Melkersson-Rosenthal-Syndrom

Orofaziale Granulomatose, MRS sind weitere Bezeichnungen für das Melkersson-Rosenthal-Syndrom. Als Melkersson-Rosenthal-Syndrom bezeichnet man eine entzündliche Erkrankung. Sie hat die Hauptmerkmale: Lippenschwellung, Faltenzunge und periphere Fazialisparese. Es treten somit vor allem Schwellungen und Lähmungen im Gesicht auf. Das Vollbild dabei tritt aber sehr selten auf. Da es keine kausale Therapie für das Syndrom gibt können nur die Krankheitszeichen mittels Therapie verbessert werden.


Leitmerkmale: Lippenschwellung, Faltenzunge, periphere Fazialisparese
Definition Unter einer membranösen Glomerulonephritis versteht man eine chronische Entzündung der Nierenkörperchen

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Orofaziale Granulomatose
  • MRS
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Frauen: Kindheit, junges Erwachsenenalter
Ursachen
  • unbekannt
  • evtl. Vererbung, Reaktionen auf Antigene
Risikofaktoren
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Morbus Crohn
  • Sarkoidose
Symptome
  • Lippenwellung (Cheilitis granulomatosa): eindrückbar, auf einer oder beider Lippen, später Fissur, vergrößerte Lippenspicheldrüsen
  • Faltenzunge (Lingua plicata): auf dem Zungenrücken tiefe Falten/Fissuren
  • Fazialislähmung: peripher, anfallsartig auftretend
  • dazu: Gesichtsschwellung (Stirn/Augen/Wangen), multiple Mundschleimhautulzera, geschwollene Halslymphknoten
Diagnose Anamnese: Klinik
Körperliche Untersuchung: Lippen, Mund, Gesicht
Labor: BSG, CRP, Hautbiopsie
Apparative Diagnostik: Röntgen (Thorax), Koloskopie
Differentialdiagnose
  • Erysipel
  • Herpes simplex
  • Furunkel der Oberlippe
  • Angioödeme
  • Fazialisparese anderer Ursache
  • Ascher-Syndrom
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome
  • Medikamentöse Therapie: NSAR, Glukokortikoide, Immunsuppressiva, Clofazimin, Dapson, Thalidomid