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Membranöse Glomerulonephritis
Membranöse Nephropathie, membranöse Glomerulopathie sind weitere Bezeichnungen für die membranöse Glomerulonephritis. Als membranöse Glomerulonephritis bezeichnet man eine chronische Entzündung der Nierenkörperchen. Es kommt hierbei zu Ablagerungen von Immunkomplexen an er Außenseite der glomerulären Basalmembran. Dadurch kommt mittels Aktivierung des Komplimentsystems zu einer entzündlichen Reaktion. Die Ablagerungen werden durch Wucherungen der Basalmembran eingeschlossen. Der Verlauf der Erkrankung ist sehr variabel: ein Drittel der Fälle heilt aus, ein Drittel bleibt im Verlauf stabil, ein Drittel führt zu chronischen Nierenversagen.
Leitmerkmale: Proteinurie, Hypoalbuminämie, Hyperlipidämie
| Definition | Unter einer membranösen Glomerulonephritis versteht man eine chronische Entzündung der Nierenkörperchen |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik Labor: Kreatinin erhöht, Albumin erniedrigt, Cholesterin erhöht; Urin: Eiweiß, Mikrohämaturie, Phospolipase-A2-Rezeptor-Antikörper Apparative Diagnostik: Nierenbiopsie |
| Komplikationen |
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| Therapie |
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