Krankheiten
Meniskopathie

 Zurück zur alphabetischen Auswahl

Meniskopathie

Meniskusdegeneration, atraumatische Meniskusschädigung sind weitere Bezeichnungen für die Meniskopathie. Bei der Meniskopathie handelt es sich um einen Schädigung der Faserknorpel des Kniegelenks. Es kommt hierbei zu einer degenerative Meniskusschädigung ohne nachweisbares Trauma. Durch immer wieder auftretende Mikrotraumen kommt es zu einer Verfettung der Chondrozyten und später zu einer Nekrose. Das Fasergewebe des Meniskus wird abgebaut und kann einreißen.


Leitmerkmale: Schmerzen im Kniegelenkspalt
Definition Als Meniskopathie bezeichnet man einen Meniskusschaden ohne vorausgehendes Trauma

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Meniskusdegeneration
  • Atraumatische Meniskusschädigung

Vorkommen
(vor allem bei)

  • Männer: zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr
Ursachen
  • Fehl-/Überbelastung des Knies
Symptome
  • Kniegelenk: Blockaden, Instabilität, Schwellungen belastungsabhängige Schmerzen im medialen/lateralen Gelenkspalt (v.a. bei Rotation/ Varus-/ Valgusstress), bei Flexion Schmerz im Gelenkspalt
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen, Arbeit, Sport
Körperliche Untersuchung: Knie (Meniskuszeichen/ Beweglichkeit/ Schmerzen)
Apparative Diagnostik: Röntgen, MRT
Differentialdiagnose
  • Knorpelschaden
  • Meniskusruptur
Therapie
  • Allgemeinmaßmaßnahmen: Ruhigstellung, Physiotherapie, Kryotherapie
  • Naturheilkundliche Therapie: Akupunktur, Homöopathie, Phytotherapie, Taping, Osteopathie
  • Medikamentöse Therapie: Analgetika, Antiphlogistika, Glucokortikoide
  • Operative Therapie: Meniskusresektion