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Mesenterialarterienstenose

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Mesenterialarterienstenose

Mesenterialarterienverschluss, Angina abdominalis, mesenteriale Verschlusskrankheit sind weitere Bezeichnungen für die Mesenterialarterienstenose. Als Mesenterialarterienstenose bezeichnet man eine Verengung oder einen Verschluss einer Mesenterialarterie. Ist die Arterie vollständig verschlossen kommt es zu einem Mesenterialinfarkt. Die Stenose verläuft unbehandelt in drei Phasen ab.


Leitmerkmale:  heftigste Bauschmerzen
Definition Bei der Mesenterialarterienstenose handelt es sich um einen teilweisen Verschluss einer Schlagader des Darmgekröses

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Mesenterialarterienverschluss
  • Angina abdominalis
  • Mesenteriale Verschlusskrankheit
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Alter
Ursachen
  • arterielle Embolie/Thrombose: Truncus coeliacus, Arteria mesenterica superior, Arteria mesenterica inferior
Risikofaktoren
  • Arteriosklerose
  • Herzrhythmusstörungen: Vorhofflimmern
  • Operationen: Bauchaortenaneurysma
Symptome
  • Initialstadium (0 – 6 Stunden): heftige Bauchschmerzen (Kolik), Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Latenzstadium (6 – 12 Stunden): abgeminderte Schmerzen, Meteorismus, Abnahme der Darmperistaltik
  • Spätstadium (nach 12 Stunden): rasche Entwicklung eines Schocks, akutes Abdomen
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Labor: LDH erhöht, Laktat erhöht, Leukozytose
Apparative Diagnostik: Duplex-Sonografie, Angiografie
Therapie
  • Operative Therapie: Entfernung der Thrombus, evtl. Darmentfernung