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Methylmalonazidurie ohne Homocystinurie
Methioninsynthase-Mangel, funktioneller Methylcobalamin-Mangel sind weitere Bezeichnungen für die Methylmalonazidurie ohne Homocystinurie. Bei der Methylmalonazidurie ohne Homocystinurie handelt es sich um eine seltene Störung des Vitam-B12-Stoffwechsels. Es kommt hierbei zu einem gestörter Abbau von Methylmalonyl-CoA. In der Folge akkumuliert Methylmalonyl-CoA, das alternativ zur Methylmalonsäure wird. Propionyl-CoA reichert sich häufig ebenfalls an und wird zur Propionsäure. Die Akkumulation beider Verbindungen führt dazu, dass übermäßig viel Coenzym A gebunden wird und für andere mitochondriale Stoffwechselwege nicht zur Verfügung steht. Durch die verminderten Aktivität von Methylmalonyl-CoA-Mutase kommt es entweder zur Störung des Enzyms selbst oder zu einer verminderte Bildung seines Cofaktors (Adenosylcobalamin).
Leitmerkmale: Anämie, Enzephalopathie, verzögerte Entwicklung
| Definition | Als Methylmalonazidurie ohne Homocystinurie bezeichnet man einen seltenen angeborenen Defekt im Vitamin-B12-Stoffwechsel |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Familienanamnese Labor: Genanalyse, Methylmalonsäure erhöht (Blut/Urin), Anämie |
| Differentialdiagnose |
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| Therapie |
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