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Mevalonazidurie

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Mevalonazidurie

Mevalonatikinase-Defizienz, Mevalonatkinase-Mangel, Mevalonazidämie, Hyper-IgD-Syndrom, partieller/vollständiger Melvalonatkinase-Mangel ist eine weitere Bezeichnung für die Mevalonazidurie. Bei der Mevalonazidurie handelt es sich um eine selten vererbt Erkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch ein vollständiges Fehlen des Enzyms Mevalonatkinase. Die Erkrankung tritt in starken Schüben auf, die sich in der Regel alle vier bis acht Wochen wiederholen.


Leitmerkmale:  Fieberschübe, Anämie, Gedeihstörungen
Definition Als Mevalonazidurie bezeichnet man eine seltene vererbte Erkrankung der Cholesterolherstellung

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Mevalonatikinase-Defizienz
  • Mevalonatkinase-Mangel
  • Mevalonazidämie
  • Hyper-IgD-Syndrom
  • Partieller/vollständiger Melvalonatkinase-Mangel  
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Kinder: vor dem 5. Lebensjahr
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-rezessiv (Chromosom 12, Genlokus p24, MVK-Gen)
Symptome
  • Allgemeinsymptome: Gedeihstörungen, Anämie, Katarakt, psychomotorische Retardierung, fortschreitende zerebelläre Ataxie, schubweise Fieberattacken, Durchfall, Arthralgien, Exantheme, Hepatosplenomegalie, Lymphadenopathie
  • Gesicht: hypoplastische Nasenflügel, dreieckige Gesichtsform, Mikrozephalie, lange Wimpern
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Entzündungsparameter erhöht, Genanalyse, Urin: Mevalonsäure
Differentialdiagnose
  • familiäres Mittelmeerfieber
  • TRAPS
  • Muckle-Wells-Syndrom
  • PFAPA-Syndrom
Komplikationen
  • Amyloidose
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome
  • Medikamentöse Therapie: Simvastatin, Anakinra