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MICPCH-Syndrom

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MICPCH-Syndrom

X-chromosomale Intelligenzminderung-Mikrozephalie-pontozerebelläre Hypoplasie, X-chromosomale Intelligenzminderung Typ Najm, CASK-Syndrom sind weitere Bezeichnungen für das MICPCH-Syndrom. Beim MICPCH-Syndrom handelt es sich um eine angeborene Erkrankung mit vielen Fehlbildungen. Vor allem sind dies eine Mikrozephalie und eine verminderte Ausbildung des Kleinhirns mit Brücke. Es kommt dadurch zu unterschiedlichen geistigen Behinderungen und schweren Entwicklungsverzögerungen. Da es für die Erkrankung keine Kausale Therapie gibt, könne nur die Krankheitszeichen bei der Behandlung gemildert werden.


Leitmerkmale: geistiges Defizit, Krämpfe, Gangunsicherheit, Schwerhörigkeit
Definition Als MICPCH-Syndrom bezeichnet man eine vererbte Erkrankung mit schweren Veränderungen am Gehirn

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • X-chromosomale Intelligenzminderung-Mikrozephalie-pontozerebelläre Hypoplasie
  • X-chromosomale Intelligenzminderung Typ Najm
  • CASK-Syndrom
Vorkommen
(vor allem)
  • Neugeborene
  • Kleinkinder
MICPCH
  • Mikrocephalie
  • Pons
  • Cellebellum
  • Hypoplasie
Ursachen
  • Vererbung: X-chromosomal dominant (X-Chromosom, Genort p11.4, CASK-Gen)
Symptome
  • Kopf:  Mikrozephalie, niedrige/breite Stirn, Hypertelorismus, langes Philtrum, Mikrogenie
  • Augen: Nystagmus, Strabismus, Katarakt, Myopie
  • Ohren: Schallleitungsschwerhörigkeit
  • Muskulatur: Krampfanfälle, Gangunsicherheit
  • Allgemeinsymptome: Intelligenzminderung bis geistige Behinderung
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Genanalyse
Apparative Diagnostik: CT, MRT
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome