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MIDAS-Syndrom

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MIDAS-Syndrom

Syndromale Mikrophthalmie Typ 7, Mikrophthalmie-Hautaplasie-Sklerokornea, MLS-Syndrom sind weitere Bezeichnungen für das MIDAS-Syndrom. Beim MIDAS-Syndrom handelt es sich um eine Erbkrankheit, die vor allem die Augen und Haut betrifft. Da es keine grundsätzliche Therapie gibt, können nur die Symptome behandelt werden.


Leitmerkmale: Mikrophthalmie, Hautaplasie, Sklerokornea
Definition Als MIDAS-Syndrom bezeichnet man eine sehr seltene angeborene Erkrankung der Augen und der Haut

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Syndromale Mikrophthalmie Typ 7
  • Mikrophthalmie-Hautaplasie-Sklerokornea
  • MLS-Syndrom
MIDAS
  • Mikrophthalmie
  • dermale Aplasie
  • Sklerokornea
Ursachen
  • Vererbung: X-chromosomal dominant (X-Chromosom, Genort p22.2, HCCS-Gen)
Symptome
  • Augen: Mikrophthalmie, Orbitazyste, Hornhauttrübung
  • Haut: Defekte am Kopf/Kinn/Hals
  • Begleitsymptome: Corpus-callosum-Agenesie, Hydrozephalus, Epilepsie, geistige Behinderung, Nageldystrophie, chorioretinale Veränderungen
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Genanalyse
Differentialdiagnose
  • andere Formen der syndromalen Mikrophthalmie
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome