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Mikroinstabilität der Schulter

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Mikroinstabilität der Schulter

Bei der Mikroinstabilität der Schulter handelt es sich um eine krankhafte Beweglichkeit des Schultergelenks. Es kommt hierbei zu einer Hyperlaxizität.  Es handelt sich dabei um eine Vorstufe des inneren Schulterimpingements. Begleitet wird die Erkrankung meist von einem SLAC-Läsion, einer Pulley-Läsion und einer Knorpelfissur.


Leitmerkmale: überbewegliche Schulter
Definition Als Mikroinstabilität der Schulter bezeichnet man eine abnorme Beweglichkeit der Schultern

Vorkommen
(vor allem bei)
  • Männer: junge Erwachsene
Ursachen
  • Verletzung der oberen Hälfte des Schultergelenks: oberen Labrum glenoidale, Rotatorenintervall, Ligamentum glenohumerale medium
Risikofaktoren
  • chronische Überlastung der vorderen Gelenkskapsel /Überkopfarbeiten/ Wurfsportarten)
  • akutes Trauma
Symptome
  • Schulter: Überbeweglichkeit, Schmerzen
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen, Trauma
Körperliche Untersuchung: Schulter (Schmerzen/ Beweglichkeit)
Apparative Diagnostik: Röntgen, MRT, MR-Arthrografie
Differentialdiagnose
  • Foramen sublabrale
  • Buford-Komplex
  • SLAP-Läsion
  • Schulterluxation
  • Verletzung des Rotatorenintervalls
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Physiotherapie
  • Operative Therapie: Debridement des Labriums