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Mikrophthalmus

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Mikrophthalmus

Mikrophthalmie ist eine weitere Bezeichnung für den Mikrophthalmus. Der Mikrophthalmus ist ein zu kleines Auge mit kleinem Augapfel. Die Physiologie des Auges ist dabei meist nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Erkrankung kann sowohl einseitig wie auch beidseitig auftreten. Meistens ist die Erkrankung angeboren und kommt nicht alleinstehend vor, sondern in Verbindung mit anderen Fehlbildungen.


Leitmerkmale:  Weitsichtigkeit, zu kleiner Augapfel
Definition Bei Mikrophthalmus handelt es sich um ein abnorm zu kleines oder unterentwickeltes Auge

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Mikrophthalmie
Ursachen
  • angeboren: infektiöse Entwicklungsstörungen (Rötelninfektion, Herpes simplex, Toxoplasmose, Zytomegalie), Aicardi-Syndrom, Pätau-Syndrom, Trisomie 13, Mutter (Alkoholismus/ Vitamin-A-Mangel/ Bestrahlungen/ Infektionen während der Schwangerschaft)
  • erworben: Frühgeborenen-Retinopathie, Endophthalmitis, nach perforierenden Augenverletzungen
Symptome
  • Auge: klein, Katarakt, Kolobom
  • Sehen: Weitsichtigkeit
  • Fehlbildungen: weitere
Diagnose Anamnese: Klinik, Schwangerschaft, Verletzungen
Körperliche Untersuchung: Augen
Differentialdiagnose
  • Zyklopie
  • Duane-Syndrom
Komplikationen
  • immer weiter eingeschränkte Sehfähigkeit des betroffenen Auges
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Grunderkrankungen/ Symptome