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Mikrozephalie

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Mikrozephalie

Mikrocephalus, Mikrocephalie, Mikrokranie sind weitere Bezeichnungen für die Mikrozephalie. Bei der Mikrozephalie handelt es sich um einen verkleinerten Schädel. Der Kopfumfang ist drei Standartabweichungen geringer als der Mittelwert für eine Menschen mit gleichem Alter und Gewicht. Das Gehirn ist zu klein und unterentwickelt. Wenn die Erkrankung auftritt, so sind meist noch andere Fehlbildungen vorhanden.


Leitmerkmale: zu kleiner Schädel, geistige Behinderung
Definition Als Mikrozephalie bezeichnet man einen viel zu kleinen Kopf

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Mikrocephalus
  • Mikrocephalie
  • Mikrokranie
Ursachen
  • Gehirn: Fehlentwicklung (Dyszephalie), vorzeitiger Verschluss der Schädelnähte
Risikofaktoren
  • Vererbung: Trisomie 13/ 14/ 21, Angelman-Syndrom, DeSanctis-Cacchione- Syndrom, Katzenschrei-Syndrom, Nijmegen-Breakage-Syndrom, Williams-Beuren-Syndrom, Kabuki-Syndrom
  • Virusinfektionen: Röteln, Zytomegalie, Zika-Fieber, Toxoplasmose, Syphilis
  • Allgemein: Alkoholembryopathie, Phenylketonurie, Bestrahlung der Mutter, Sauerstoffmangel vor der Geburt, schwere Unterernährung
Symptome Abhängig von Gehirnschädigung:
  • Kopf: zu klein
  • Allgemeinsymptome: geistige Behinderung, Krampfanfälle, Entwicklungsstörungen
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Körperliche Untersuchung: Messen des Kopfumfanges
Apparative Diagnostik: CT, MRT
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome