Krankheiten
Milkman-Syndrom

 Zurück zur alphabetischen Auswahl

Milkman-Syndrom

Beim Milkman-Syndrom kommt es zu multiplen, meist symmetrisch auftretenden Pseudofrakturen. Bedingt sind die Brüche durch krankhafte Umbauprozesse in den Knochen. Besonders betroffen davon ist die Elle, das Schulterblatt, das Hüftbein, und der Oberschenkelknochen. Durch einen Vitamin D3-Mangel kommt es zu einem Kalziummangel im Körper. Dadurch werden die Nebenschilddrüsen zur vermehrten Produktion von Parathormon angeregt. Es kommt zu einer Bildung von Vitamin D3 in den Nieren und zu einer vermehrten Kalziumaufnahme über den Darm. Daneben werden Osteoklasten angeregt, die die Knochen ab- und umbauen. Die Dichte des Knochengewebes nimmt damit ab.


Leitmerkmale: Knochenbrüche
Definition Als Milkman-Syndrom bezeichnet man Pseudofrakturen

Vorkommen
(vor allem bei)
  • Frauen: zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr
Ursachen
  • Vitamin D3-Mangel
Risikofaktoren
  • Knochenerkrankungen: Osteomalazie, Rachitis
Symptome
  • Knochen: Brüche, dumpfe Schmerzen
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Apparative Diagnostik: Röntgen
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Sonnenbäder, Behandlung der Grunderkrankung
  • Ernährungstherapie: Kalzium, Vitamin D3