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Mischkollagenose

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Mischkollagenose

Sharp-Syndrom, Mixed Connective Tissue Disease sind weitere Bezeichnungen für die Mischkollagenose. Die Mischkollagenose ist eine sehr seltene Autoimmunerkrankung. Es treten hierbei Symptome von verschiedenen Krankheitsbildern auf (Lupus erythematodes, Sklerodermie, rheumatoide Arthritis, Polymyositis). Die Erkrankung kann milde verlaufen, aber sich auch zu einem schweren Krankheitsbild entwickeln. Die Therapie ist davon abhängig welches Organ betroffen ist.


Leitmerkmale:  Raynaud-Syndrom, Fieber, schmerzhafte Lymphknotenschwellung
Definition Die Mischkollagenose ist eine Erkrankung mit Mischung mehreren Krankheitsbildern

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Sharp-Syndrom
  • Mixed Connective Tissue Disease
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Frauen: zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr
Ursachen
  • unbekannt
  • evtl. autoimmun
Symptome
  • Haut: Raynaud-Syndrom, Sklerodaktylie, Teleangiektasien, Schmetterlingserythem, Dermatomyositis, Sonnenempfindlichkeit, schmerzhafte Lymphknotenschwellungen  
  • Gelenke: Polyarthritis, Polyarthralgien
  • Lunge: Alveolitis, trockener Reizhusten, zunehmende Dyspnoe, Thorakale Schmerzen
  • Allgemeinsymptome: Fieber, Abgeschlagenheit, Gewichtsabnahme
Diagnose Anamnese: Klinik
Labor: antinukleäre Antikörper, Rheumafaktor (positiv), U1-RNP-Antikörper
Komplikationen
  • pulmonale Hypertonie
  • Lungenfibrose
  • Dysphagie
  • Perikarditis
  • Sjögren-Syndrom
  • membranöse Glomerulonephritis
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome
  • Medikamentöse Therapie: NSAR, Glukokortikoide