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Mitchell-Riley-Syndrom

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Mitchell-Riley-Syndrom

Hypoplastischer Pankreas-Intestinalatresie-hypoplastische Gallenblase-Syndrom ist eine weitere Bezeichnung für das Mitchell-Riley-Syndrom. Beim Mitchell-Riley-Syndrom handelt es sich um eine Erbkrankheit mit Unterentwicklung des Pankreas und der Gallenblase. Dazu kommt noch eine Fehlbildung des Verdauungstraktes.


Leitmerkmale: Malabsorption, Gedeihstörung, Diabetes mellitus bei Neugeborenen
Definition Als Mitchell-Riley-Syndrom ist eine sehr seltene Erbkrankheit die vor allem den Verdauungstrakt und die Gallenblase betrifft

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Hypoplastischer Pankreas-Intestinalatresie-hypoplastische Gallenblase-Syndrom
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Neugeborene
  • Kleinkinder
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-rezessiv (Chromosom 6, Genort q22.1, RFX6-Gen)
Symptome
  • Verdauungstrakt: Fehlbildung mit einem oder mehreren Verschlüssen (Atresie) in Höhe des Duodenums/Jejunums, Pancreas anulare, Malabsorption
  • Gallenblase: zu klein oder nicht vorhanden
  • Allgemeinsymptome: Gedeihstörung, Diabetes mellitus, Hyperbilirubinämie, acholischer Stuhl
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Genanalyse
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome