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Mitochondriale Myopathie

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Mitochondriale Myopathie

Bei der mitochondrialen Myopathie handelt es sich um eine Erkrankung des Skelettsystem, die von einem Defekt der mitochondrialen Atmungskette ausgelöst wurde. Es kommt zu fehlerhaften Genen in den Mitochondrien oder in den Genen, die die Funktion der Mitochondrien kontrollieren. Betroffen davon sind Muskeln und Organe (Gehirn, Nerven, Netzhaut).


Leitmerkmale: belastungsabhängige Muskelschwäche
Definition Bei der mitochondrialen Myopathie handelt es sich um eine gruppe von angeborenen Muskelerkrankungen, der Ursache eine Mitochondriopathie ist

Ursachen
  • Vererbung: verschiedene Chromosomen/ Genmutationen
Erkrankungen
  • Adenosinmonophosphat-Desaminase-Mangel
  • Barth-Syndrom
  • chronisch progressive externe Ophthalmoplegie
  • Kearns-Sayre-Syndrom
  • MELAS-Syndrom
  • MERRF-Syndrom
  • MNGIE-Syndrom
  • NARP-Syndrom
Symptome
  • Muskeln: belastungsabhängige Schwäche, schnelle Ermüdbarkeit
  • Begleitsymptome: verschiedene (allgemeine Erschöpfung, chronische Schmerzen)
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Labor: Muskelbiopsie
Therapie Je nach Erkrankung verschieden