Zurück zur alphabetischen Auswahl
Mitochondriales DNA-Depletionssyndrom
mtDNA-Depletionssyndrom ist eine weitere Bezeichnung für das mitochondriale DNA-Depletionssyndrom. Als mitochondriales DNA-Depletionssyndrom bezeichnet man eine seltene Erkrankung, bei der die Zahl an Kopien von mitochondrialer DNA in den Mitochondrien der betroffen Zellen stark vermindert ist. Es gibt sehr viele Erkrankungen, die unter diesem Begriff angezeigt werden. Die dabei mutierten Gene liegen auf verschiedenen Chromosomen und kodieren Proteine, die zur DNA-Replikation in den Mitochondrien benötigt werden. Die meisten davon betroffenen Kinder versterben in den ersten Lebensjahren.
Leitmerkmale: Schwäche, Muskelhypotonie, Entwicklungsverzögerung
| Definition | Unter einem mitochondrialen DNA-Depletionssyndrom versteht man eine Gruppe von angeborenen Erkrankungen der Mitochondrien, die mit einer Reduktion der Kopienzahl der mtDNA der betroffenen Gewebe einhergehen |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
|
| Einteilung |
|
| Typen |
|
| Ursachen |
|
| Symptome |
|
| Diagnose | Anamnese: Klinik Labor: Laktatazidose, Kreatinkinase erhöht, Genanalyse |
| Therapie |
|
