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Möbius-Syndrom

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Möbius-Syndrom

Okulofaziale Parese ist eine weitere Bezeichnung für das Möbius-Syndrom. Als Möbius-Syndrom bezeichnet man eineseltene angeborene, neurologische Erkrankung. Es kommt hierbei zu einer beidseitigen Fazialislähmung und einer Abduzensparese. Die davon Betroffenen können somit weder lächeln, die Stirn runzeln usw. Durch die fehlende Mimik können keine Gefühle oder Regungen über das Gesicht abgelesen werden. Eine Interaktion mit anderen Menschen ist somit nur schwer möglich.


Leitmerkmale: Unfähigkeit zu saugen, keine seitlichen Augenbewegungen, fehlende Mimik
Definition Beim Möbius-Syndrom handelt es sich um eine seltene angeborene Krankheit, die vor allem das Gesicht und die Augen betrifft

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Okulofaziale Parese
Ursachen
  • Unterentwicklung der Hirnnerven VI (Nervus abducens: seitliche Augenbewegungen) und VII (Nervus facialis: mimische Muskulatur)
Risikofaktoren
  • Genetik
  • Schwangerschaftstrauma
  • Hirnischämie
  • Drogenmissbrauch
Symptome
  • Gesicht: maskenhaft, ausdrucklos, Lächeln/Stirnrunzeln nur schwer möglich, Unfähigkeit zu saugen
  • Augen: bewegte Objekte können mit den Augen nicht verfolgt werden oder der ganze Kopf wird seitlich bewegt, Schielen, trockenes Auge
  • Begleitsymptome: Klumpfüße, fehlende Finger/Zehen, Sprach-/ Schluckschwierigkeiten, Sabbern, Schwerhörigkeit, Poland-Anomalie
Diagnose Anamnese: Klinik
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome, Logopädie