Zurück zur alphabetischen Auswahl
Mollaret-Meningitis
Rekurrierende benigne lymphozytäre Meningitis ist eine weiter Bezeichnung für die Mollerat-Meningitis. Als Mollerart-Meningitis bezeichnet man besondere Art der Hirnhautentzündung. Es kommt hierbei zu einer rezidivierenden, lymphogenen, aseptischen Meningitis. Meist ist die Ursache hierfür eine Herpes-simplex-Virus 2. Zeichen sind wiederkehrende Meningitis-Anfälle, die über mehrere Tage andauern und spontan sich zurückbilden. Die symptomfreie Zeit zwischen zwei Anfällen kann mehrere Wochen bis Monate andauern. Die ganze Erkrankung erstreckt sich über 5 Jahre bis zu 30 Anfällen.
Leitmerkmale: rezidivierende Meningitis-Anfälle
| Definition | Bei der Mollaret-Meningitis handelt es sich um eine wiederkehrende Entzündung der Gehirnhäute des Gehirns und des Rückenmarks |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
|
|
Vorkommen |
|
| Ursachen |
|
| Symptome |
|
| Diagnose | Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen Körperliche Untersuchung: Vitalfunktionen, neurologische Untersuchung Labor: Blutbild, CRP, Kreatinin, Elektrolyte, Gerinnung, Blutzucker, Blutkulturen, Polymerase-Kettenreaktion Tests: Lasègue-, Brudzinski- und Kernig-Zeichen positiv Apparative Diagnostik: EKG, EEG, Lumbalpunktion (Liquor), CT (Schädelbasis), HNO-Konzil (Sinusitis, Otitis media), MRT |
| Differentialdiagnose |
|
| Therapie |
|
