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Mondini-Dysplasie

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Mondini-Dysplasie

Mondini-Malformation, Mondini-Taubheit, Mondini-Defekt sind weitere Bezeichnungen für die Mondini-Dysplasie. Bei der Mondini-Dysplasie handelt es sich um eine Fehlbildungserkrankung an der Schnecke der Innenohrs. Es kommt hierbei zu einer Ausbildung von nur 1,5 Windungen statt wie üblich 2,5 Windungen. Die Erkrankung kann einseitig, wie auch beidseitig auftreten.


Leitmerkmale: starker Hörverlust bis Taubheit beim Neugeborenen
Definition Als Mondini-Dysplasie bezeichnet man eine angeborene Fehlbildung des Innenohrs

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Mondini-Malformation
  • Mondini-Taubheit
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-dominant
  • Rötelnembryopathie
  • Thalidomidgabe während des 1.  Schwangerschaftsdrittels
  • Syndrome: CHARGE-Syndrom, DiGeorge-Syndrom, Klippel-Feil-Syndrom, Pendred-Syndrom
Symptome
  • Ohr: Schallempfindungsschwerhörigkeit bis Taubheit, weitere Fehlbildungen (Fehlen der Bogengänge/ Fehlen des inneren Gehörgangs, Erweiterung der Labyrinthhohlräume usw.)
  • Allgemeinsymptome: Gleichgewichtsstörungen, Beeinträchtigung der motorischen Entwicklung
Diagnose Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen
Körperliche Untersuchung: Hörtest
Apparative Diagnostik: CT, MRT, HRCT
Therapie
  • Operative Therapie: Cochleaimplantat