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Morbus Galli-Galli

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Morbus Galli-Galli

Galli-Galli-Krankheit ist eine weiteres Synonym für den Morbus Galli-Galli. Unter einem Morbus Galli-Galli versteht man eine seltene vererbte Hautkrankheit. Es kommt hierbei zu einer netzartigen Hyperpigmentierung der Haut und zu eine hedförmigen Akantholyse Aufösung der Zellverbindungen in der Epidermis).


Leitmerkmale: braue, netzartige Hyperpigmentierung der Haut
Definition Beim Morbus Galli-Galli handelt es sich um eine seltene angeborene Hauterkrankung

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Galli-Galli-Krankheit
Vorkommen
(vor allem)
  • zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-dominant (Chronmosom 12, Genort q13.13, KRT5-Gen)
Symptome
  • Haut: braune/netzartige Hyperpigmentierung (v.a. an den Achselhöhlen/ Leisten, selten Kinn/ Hals/ Nacken), Blasenbildung, Erosionen
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Körperliche Untersuchnung: Haut (Biopsie)
Labor: molekulargenetische Untersuchung
Differentialdiagnose
  • Acanthosis nigricans
  • Dowling-Degos-Krankheit
  • Mobus Darier
  • Morbus Hailey-Hailey
  • Morbus Grover
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome
  • Medikamentöse Therapie: Retinoide, Keratolytika
  • Operative Therapie: Laser