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Morbus Pearson

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Morbus Pearson

Pearson-Syndrom ist eine weitere Bezeichnung für den Morbus Pearson. Der Morbus Pearson ist eine sehr seltene Erkrankung, die vor allem das Blut und die Bauchspeicheldrüse befällt. Es kommt hierbei zu einer Veränderung der DNA der Mitochondrien. Durch den Befall von vielen Organen kommt es zu immer wiederkehrenden Infektionen und zu metabolischen Entgleisungen, die zum Tode führen.


Leitmerkmale: sideroachrestische Anämie, Pankreasinsuffizienz bei Kleinkindern
Definition Beim Morbus Pearson handelt es sich um eine seltene vererbte Erekrankung mit Erkrankung der Mitochondrien

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Pearson-Syndrom
Ursachen
  • Vererbung: genetische Mutation im Bereich der mitochondrialen DNA
Symptome
  • Blut: sideroachrestische Anämie (evtl. Panzytopenie: Neutropenie/ Thrombozytopenie)
  • Pankreas: Fibrose, chronische Durchfälle, Malabsorption
  • Allgemeinsymptome: Laktatazidose, evtl. Erkrankung anderer Organe (Leber/ Milz/ Nieren (endokrines System)
Diagnose Anamnese: Klinik
Labor: Knochenmarkausstrich (Vakuolisierung der Granulozyten-/ Erythrozytenvorstufen), Berliner-Bläu-Färbung, Nachweis von mDNA-Deletion im Blut
Differentialdiagnose
  • GRACILE-Synrom
  • Rogers-Syndrom
Komplikationen
  • Infektionen
  • Stoffwechselentgleisungen
  • Kearns-Sayre-Syndrom
  • Leigh-Syndrom
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome, Blutkonserven