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MPPH-Syndrom

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MPPH-Syndrom

Das MPPH-Syndrom ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit zahlreichen Fehlbildungen. Es handelt sich hierbei vor allem um Fehlbildungen des kindlichen Gehirns. Besonders auffallen ist hierbei ein großer Kopf, in dem auch ein großes Gehirn steckt.


Leitmerkmale:   Megalenzephalie, Polymikrogyrie, Polydaktylie, Hydrozephalus
Definition Beim MPPH-Syndrom handelt es sich um eine vererbte Erkrankung, die vor allem das Gehirn mit Fehlbildungen kennzeichnet

Vorkommen
(vor allem bei)
  • Neugeborene
  • Kleinkinder
Typen/Ursachen
  • Typ I: Vererbung autosomal-dominant (Chromosom 19, Genort p13.11, PIK3R2-Gen)
  • Typ II: Vererbung autosomal-dominant (Chromosom 1, Genort q43-44, AKT3-Gen)
  • Typ III: Vererbung autosomal-dominant (Chromosom 12, Genort p13.32, CCND2-Gen)
Symptome
  • Hauptmerkmale: Megalenzephalie, Polymikrogyrie, Polydaktylie, Hydrozephalus
  • Allgemeinsymptome: Muskelhypotonie, wiederkehrende Epilepsie, geistige Behinderung, verzögerte Sprachentwicklung, Schluckbeschwerden, verzögerte Entwicklung
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Genanalyse
Apparative Diagnostik: MRT (Fehlbildungen der Großhirnrinde: Vergrößerung der Hirnventrikel, Kleinhirntonsillen, Verdickung des Corpus callosum)
Differentialdiagnose
  • Megalenzephalie-Kapillarfehlbildungen-Polymikrogyrie-Syndrom
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome