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Muckle-Wells-Syndrom
Urtikaria-Taubheits-Amyloidosis-Syndrom ist eine weitere Bezeichnung für das Muckle-Wells-Syndrom. Als Muckle-Wells-Syndrom bezeichnet man eine seltene vererbte Erkrankung, bei der es zu Entzündungen kommt, die von alleine ablaufen (autoinflammatorisch). Die Erkrankung zählt zu den Cryopyrin-assoziierten periodischen Syndromen. Es wird hierbei das körpereigene Immunsystem aktiviert, obwohl keine Krankheitserreger vorhanden sind. Dadurch kommt es zu schubweisen Entzündungsreaktionen, die am ganzen Körper ablaufen können. Die Lebensdauer hängt stark von der Entwicklung einer Niereninsuffizienz ab.
Leitmerkmale: immer wieder auftretende Fieberattacken von 1 -2 Tage
| Definition | Das Muckle-Wells-Syndrom ist eine vererbte Krankheit, die ein autoinflammatorisches Syndrom verursacht |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Ursachen |
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| Auslöser der Schübe |
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| Symptome | Schubweise, ohne ersichtbaren Auslöser, dauern 1-2 Tage an:
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| Diagnostik | Anamnese: Klinik, Familienanamnese Labor: Leukozytose, BSG erhöht, CRP erhöht, Interleukin-6 erhöht, Genanalyse, Urin: Proteinurie |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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