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Muenke-Syndrom

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Muenke-Syndrom

Koronarnahtsynostose-Syndrom ist eine weitere Bezeichnung für das Muenke-Syndrom. Das Muenke-Syndrom ist eine sehr seltene Erkrankung, die vor allem die Koronarnaht betrifft. Durch den vorzeitigen Verschluss der Koronarnaht am Schädel des Betroffenen kommt es zu einer veränderten Kopf- und Gesichtsform. Dazu treten noch Veränderungen an den Knochen der Hand und an der Fußwurzel auf.


Leitmerkmale:  Schädeldeformitäten, Gesichtsdeformitäten
Definition Beim Muenke-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung mit vorzeitigem Verschluss der Kranznaht

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Koronarnahtsynostose-Syndrom
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Neugeborene
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-dominant (Chromosom 4, Genort p16.3, FGFR3-Gen)
Symptome
  • Kopf: Brachyzephalus (Kurzköpfigkeit), Plagiozephalie (Abflachung des Hinterkopfes), erhöhter intrakranieller Druck, Gesicht (Asymmetrie, weit auseinander liegende Augen, Ptosis, Strabismus, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte
  • Extremitäten: Fusionen der Hand-/Fußwurzelknochen, Brachydaktylie, Zapfenepiphysen
  • Allgemeinsymptome: Entwicklungsstörungen, Intelligenzminderung, Epilepsie
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Genanalyse
Apparative Diagnostik: MRT, Röntgen (Hände/ Fuß)
Differentialdiagnose
  • Crouzon-Syndrom
  • Keipert-Syndrom
  • Jackson-Weiss-Syndrom
  • Pfeiffer-Syndrom
  • Saethre-Chotzen-Syndrom
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome
  • Operative Therapie: Schädeldeckeneröffnung