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Mundfäule
Stomatitis aphtosa, aphthöse Stomatitis, Stomatitis herpetica, Gingiostomatitis herpetica sind weitere Beschreibungen für die Mundfäule. Bei der Mundfäule handelt es sich um eine hoch ansteckbare Entzündung der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches. Es treten hierbei weiße (grau-gelbe), flach erhabene Ulzerationen oder große Geschwüre auf, die Narben hinterlassen können. Zuerst kommt es zu einem Anschwellen des Zahnfleisches. Die Entzündung greift mit der Zeit auf die Innenseiten der Mundhöhle (vor allem auf den Gaumen) und die Zunge über. Die Erkrankung heilt meist nach weniger als zwei Wochen wieder von allein aus. Nur bei einem Vorhandensein von Risikofaktoren kann es zu schweren Komplikationen kommen.
Leitmerkmale: kleine, schmerzhafte Bläschen/Geschwüre an der Mundschleimhaut, Mundgeruch
| Definition | Die Mundfäule ist eine sehr schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Ursachen |
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| Ansteckung |
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| Risikofaktoren |
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| Inkubationszeit | 3- 10 Tage |
| Symptome | Anfänglich Herde, gehen in schmerzhafte Erosionen (Geschwüre) über (4-5 Tage):
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen Körperliche Untersuchung: Mundhöhle, Hals Labor: Entzündungsparameter, Virennachweis im Speichel |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie Stomatitis allgemein |
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