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Nezelof-Syndrom Nezelof-Syndrom Nicht-traumatische Subarachnoidalblutung
Spontane Subarachnoidalblutung ist eine weitere Bezeichnung für die nicht-traumatische Subarachnoidalblutung. Bei der nicht-traumatischen Subarachnoidalblutung handelt es sich um eine Blutung in den Subarachnoidalraum des Gehirns hinein.
Leitmerkmale: Kopfschmerzen, Meningismus
| Definition | Als nicht-traumatischen Subarachnoidalblutung bezeichnet man eine Gehirnhautblutung von Trauma |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Einteilung |
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| Ursachen |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Symptome, Aneurysma, Familienanamnese, Risikofaktoren (Nikotin, Hyperlipidämie, arterieller Hypertonus), TIA/PRIND in der Vorgeschichte, Diabetes mellitus, Symptome akut/langsam auftretend, Medikamente (Marcumar, Pille) Körperliche Untersuchung: neurologischer Status, Bewusstsein, Paresen, Pyramidenzeichen, Blutdruck-Messung an beiden Armen, Reflexe Labor: Blutbild, Gerinnung, GOT, GPT, Kreatinin, Elektrolyte, Blutzucker Apparative Diagnostik: CT, MRT, Liquorpunktion bei negativen CT-Befund, Rö-Thorax, Angiografie, Doppler-Sonografie, digitale Subtraktionsangiografie |
| Therapie |
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Notfall
Notfallmaßnahmen bei einer nicht-traumatischen Subarachnoidalblutung:
- - Anruf: Notarzt
- - Allgemeinmaßnahmen: Patienten beruhigen, beengte Kleidung entfernen, Patient zudecken
- - Lagerung: 30 Grad erhöhter Oberkörper, bei Bewusstlosigkeit stabile Seitenlage
- - Vitalzeichenkontrolle: engmaschig
- - Reanimation: wenn nötig
- - Zusatzmaßnahmen: Sauerstoffgabe, i.v.- Zugang, Schmerzbehandlung, Blutzuckerbestimmung
- - Medikamente: physiologische Kochsalzlösung, evtl. Schocktherapie
