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Nosokomiale Infektion
Hospitalinfektion, Krankenhausinfektion, Nosokomialinfektion sind weitere Bezeichnungen für die nosokomiale Infektion. Als nosokomiale Infektion bezeichnet man eine Infektionskrankheit, die durch eine stationäre oder ambulante Behandlung oder Aufenthalt erworben wurde. Es werden dazu alle Infektionen gerechnet, die frühestens drei Tage nach oder bei einer Hospitalisierung auftreten. Dabei handelt es sich um die häufigsten Komplikationen verursacht durch Behandlungen in medizinischen Einrichtungen. Die Erreger dazu befinden sich meistens schon vor der Infektion auf der Haut, dem Nasenrachenraum oder dem Darm des Patienten oder werden durch die Hände von medizinischem Personal übertragen. Erst, wenn der Körper geschwächt ist, kann der Erreger sich so weit vermehren, dass er eine Infektion auslöst. Es besteht hierbei die Gefahr der Übertragung von multiresistenten Keimen (MRSA). Durch die Infektion kommt es zur Verschlechterung des Allgemeinzustandes des Patienten und zu einem verzögerten Heilungsprozess und damit zu einer Verlängerung des Krankenhausaufenthaltes.
Leitmerkmale: Husten, Fieber, Schmerzen
| Definition | Bei der nosokomialen Infektion handelt es sich um eine Infektion, die durch einen Krankenhausaufenthalt oder Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung erworben wurde |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Einteilung |
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| Arten |
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| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Erreger |
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| Übertragung |
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| Symptome | Je nach Lokalisation der Infektion verschieden:
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen, Operationen Labor: Erregernachweis |
| Komplikationen |
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| Therapie |
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| Meldepflicht |
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