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Obstruktive Defäkationsstörung
Als obstruktive Defäkationsstörung bezeichnet man Schwierigkeiten bei der Entleerung des Stuhls. Beim Pressen kommt es zu einer Behinderung der Stuhlentleerung. Der Winkel des Afters wird durch das Pressen so ungünstig verändert, dass die Schleimhaut des unteren Rektums gegen die innere Öffnung des Analkanals gedrückt wird. Die Erkrankung gehört auf alle Fälle behandelt, da sich sonst die Beschwerden verschlimmern und es zu weiteren Komplikationen kommen kann.
Leitmerkmale: anhaltender Stuhl ohne vollständige Entleerung
| Definition | Bei der obstruktiven Defäkationsstörung handelt es sich um eine Erkrankung mit ständiger Verstopfung bedingt durch eine Entleerungsstörung des Enddarms |
| Vorkommen (vor allem bei) |
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| Ursachen |
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| Risikofaktoren |
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| Symptome |
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen, Stuhlgewohnheiten, Abführmittel Körperliche Untersuchung: Enddarm, Anal-Manometrie Apparative Diagnostik: Rektoskopie, Proktoskopie, Röntgen (Kontrastmittel), MRT |
| Differentialdiagnose |
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| Komplikationen |
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| Therapie |
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