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Okihiro-Syndrom

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Okihiro-Syndrom

Duane-Radial-Ray-Syndrom ist eine weitere Bezeichnung für das Okihiro-Syndrom. Als Okihiro-Syndrom bezeichnet man Fehlbildungen Arm in Verbindung mit einem Duane-Syndrom, einer Sonderform des Schielens. Die Symptome können an Anzahl und Ausprägung sehr unterschiedlich ausfallen. Sie gehören auf alle Fälle behandelt.


Leitmerkmale:  Kein Blick nach außen, Fehlbildungen am Radius und am Daumen
Definition Beim Okihiro-Syndrom handelt es sich um eine seltene Fehlbildung der radialen Seite des Arms in Verbindung mit einem Schielen

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Duane-Radial-Ray-Syndrom
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-dominant (Chromosom 20, Genlokus q 13.13 – 2, SALL4-Gen)
Symptome
  • Daumen: dreigliedrig, unterentwickelt, überzählige
  • Speiche: Fehlbildungen
  • Arme: verkürzt, Phokomelie
  • Augen: Schielen (man kann nicht nach außen sehen)
  • evtl. weitere Fehlbildungen: Nieren, Ohren, Füße, Herzfehler, Gesicht, Analatresie
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Körperliche Untersuchung: Hörtest
Labor: Genanalyse
Differentialdiagnose
  • Thalidomid-Embryopathie
  • Holt-Oram-Syndrom
  • Townes-Brocks-Syndrom
  • TAR-Syndrom
  • Fanconi-Anämie
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome