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Okulokutaner Albinismus Typ I

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Okulokutaner Albinismus Typ I

Tyrosinase-bezogener Albinismus ist eine weitere Bezeichnung für den okulokutanen Albinismus Typ I.  Beim okulokutanen Albinismus Typ I handelt es sich um eine vererbte Störung des Pigmentbildung der Haut. Durch die Nichtpigmentierung geht die Schutzfunktion gegen ionisierende Strahlung verloren.


Leitmerkmale:  ganzes oder teilweise Fehlen der Pigmentierung der Haut/ Haare/ Augen
Definition Als okulokutaner Albinismus Typ I ist eine seltene Form des Albinismus

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Tyrosinase-bezogener Albinismus
Einteilung
  • Subtyp 1a: aufgehobene Enzymtätigkeit der Tyrosinase
  • Subtyp 1b: geringe Restaktivität der Tyrosinase
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-rezessiv (Chromosom 11, Genlokus q14-21, TYR-Gen)
Symptome
  • Subtyp 1a: Haut/Haare komplett weiß, Iris hellblau bis teilweise rosa, Entfärbungen bleiben ein lebenlang
  • Subtyp 1b: bei Geburt Haare/Haut/Iris ohne Farbe, später leichte Pigmentierung
  • Augen: starke Sehbehinderung, Nystagmus, Photophobie, Schielen
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Genanalyse
Differentialdiagnose
  • Chediak-Higashi-Syndrom
  • Griscelli-Syndrom
  • Waardenburg-Syndrom
Komplikationen
  • Malignome
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome, Schutz vor Sonnenlicht, dunkle Brillen