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Okulomotorische Apraxie

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Okulomotorische Apraxie

Cogan II- Syndrom ist eine weitere Bezeichnung für der okulomotorischen Apraxie. Bei der okulomotorischen Apraxie handelt es sich um eine Erkrankung, bei der Blickzielbewegungen (Augenbewegungen zur Fixierung) nicht möglich sind. Die davon Betroffenen müssen, wenn sie in eine bestimmte Richtung sehen mögen, denn Kopf dorthin ruckartige verdrehen, da die Augen nicht mittels Bewegung deren Muskulatur in diese Richtung blicken können. Die Erkrankung ist meist angeboren, es kommen aber auch erworbene Formen vor. Bei der angeborenen Form kommt es mit der Zeit zu Besserungen, wobei winzige Kopfbewegungen übrigbleiben können. Die erworbene Form heilt meist spontan aus.


Leitmerkmale:  keine horizontalen Augenbewegungen zur optischen Fixation
Definition Als okulomotorische Apraxie bezeichnet man eine angeborene Erkrankung der Augenbewegungen

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Cogan II- Syndrom
Ursachen
  • angeboren: unklar, evtl. fehlende Verbindung vom Blickbewegungszentren im Gehirn
  • erworben: neurologische Schäden am frontoparietalen Kortex (Unfall (Einblutungen ins Gehirn), Schlaganfall, Tumor)
Symptome
  • Augen: starrer Blick
  • Kopf: ruckartige Schleuderbewegungen in die gewünschte Richtung
  • Allgemeinsymptome: Ataxie, motorische Entwicklungsstörungen, muskuläre Hypotonie des Rumpfes
Diagnose Anamnese: Klinik
Differentialdiagnose
  • Cogan-I-Syndrom
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Krankengymnastik, Ergotherapie, Frühförderung, Behandlung der Grunderkrankung