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Oligosaccharidose

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Oligosaccharidose

Glykoproteinose, Glycoproteinose sind weiter Bezeichnungen für die Oligosaccharidose. Bei der Oligosaccharidose handelt es sich um eine sehr seltene lysosomale Speicherkrankheit. Die Erkrankung ist durch verschiedene Mutationen im Erbgut verursacht und führt zu Fehlfunktionen im Stoffwechsel von Glykoproteinen. Die Glykoproteine reichern sich in den Zellen an und verursachen dadurch verschiedene Krankheitsbilder.


Leitmerkmale: grobe Gesichtszüge, Minderwuchs
Definition

Bei den Oligosaccharidosen handelt es sich um Speicherkrankheiten innerhalb der Zelle

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Glykoproteinose
  • Glycoproteinose
Einteilung
  • Alpha-Mannosidose
  • Aspartylglukosaminurie
  • Beta-Mannosidose
  • Fucosidose
  • Galaktosialidose
  • Morbus Schindler
  • Sialinsäure-Speicherkrankheit
Ursachen
  • Vererbung: autosomal-rezessiv
Symptome
  • Gesicht: grobe Gesichtszüge
  • Skelett: Dystrophien, Minderwuchs
  • Allgemeinsymptome: Hepatosplenomegalie, neurodegenerative Erkrankungen
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Labor: Genanalyse, Urin (zahlreiche Oligosaccharide)
Differentialdiagnose
  • Mukopolysaccharidose
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome
  • Medikamentöse Therapie: Zufuhr der benötigten Enzyme