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Oneiroid-Syndrom

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Oneiroid-Syndrom

Beim Oneiroid-Syndrom handelt es sich um sehr komplexe Träume, die vom davon Betroffenen vom Wachszustand nicht unterschieden werden können. Der Patient ist hierbei ist oft tage- bis wochenlang nicht ansprechbar. Es sind hierbei keine neurophysiologischen Befunde zu diagnostizieren. Es verschmelzen hierbei Realität, Illusionen und Halluzinationen zu einer Einheit.  


Leitmerkmale:  Wachtraum
Definition Beim Oneiroid-Syndrom handelt es sich um eine traumähnliche wahnhafte Bewusstseinsstörung

Ursachen
  • Vererbung
  • Erkrankungen: Schizophrenie, Guillain-Barre-Syndrom, Locked-in-Syndrom, Morvan-Syndrom, Wochenbettpsychose, Enzephalitiden, Poliomyelitiden, Tourette-Syndrom, Hirnverletzungen (Schädel-Hirn-Trauma), schwere Verbrennungen, Epilepsie, Diabetes mellitus, Morbus Addison, Lupus erythematodes, traumatische Psychosen
  • Allgemein: Langzeitbeatmungen, Hungerzustände (Kachexie), Vergiftungen (Psychopharmaka, Betäubungsmittel), Alkoholmissbrauch
Symptome
  • Träume: der Patient ist zwar wach, sieht aber seine Außenwelt nicht sondern ein Traumgeschehen, er glaubt, dass das Gesehene wahr ist und nimmt aktiv oder passiv daran teil, das Ereignis kann aber nicht gesteuert werden, man sieht sehr intensive Farben, oft kommt es zu negativen Erlebnissen mit Ängsten (Gefangen zu sein, Tod usw.), Depersonalisierung
  • Allgemeinsymptome: Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Gereiztheit, Angst, Apathie
Diagnose Anamnese: Klinik, Familienanamnese
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Grunderkrankungen