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Orthorexia nervosa

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Orthorexia nervosa

Orthorexie ist eine weitere Bezeichnung für die Orthorexia nervosa. Bei der Orthorexia nervosa handelt es sich um eine Essstörung. Die davon Betroffenen möchten sich möglichst gesund ernähren, ungesundes Essen wird somit vermieden. Es geht dabei nicht um die Menge, sondern um die Qualität des Essens.  Die Grenze zwischen gesunden Lebensstil und Krankheit ist dabei sehr schmal. Der Unterschied macht der wahrgenommene Leidensdruck und die Einschränkung der allgemeinen Lebensqualität. Die folgen sind sowohl psychisch wie auch körperlich. Zu den ungesunden Lebensmitteln zählen oft: Zucker, Fleisch, Eier, Milchprodukte, Fertigprodukte, kalorienhaltige Lebensmittel usw.


Leitmerkmale:  zwanghaftes Bedürfnis sich gesund zu ernähren
Definition Bei der Orthorexia nervosa beschäftigen sich die davon Betroffen krankhaft mit der Qualität der Lebensmittel

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Orthorexie
Ursachen
  • seelische Konflikte
  • traumatische Erlebnisse
  • Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper
  • keine Kontrolle überandere Lebensbereiche
  • überzogene Körperideale
  • Schuldgefühle
  • Leistungsdruck
  • Mobbing
  • Perfektionismus
Risikofaktoren
  • Anorexia nervosa
  • Bulimia nervosa
  • Magersucht mit Erbrechen und Gebrauch von Abführmittel
  • Adipositas mit vermehrter Nahrungsaufnahme
  • latente Adipositas
Symptome
  • Essen: nur gesunde Lebensmittel, zwanghaftes Vermeiden ungesund Nahrung, Entwicklung von eigenen/spezifischen Essgewohnheiten, erschwerte Nahrungsaufnahme in Gesellschaften/ Restaurants, Schuldgefühle beim Nichteinhalten der Diäten, Angst durch ungesundes Essen krank zu werden
Diagnose Anamnese: Klinik, Essverhalten
Komplikationen
  • Fehl-/Mangelernährung
  • sozialer Rückzug
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Essverhalten normalisieren, Psychotherapie