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Orthostase-Syndrom
Orthostatische Hypotonie, orthostatische Dysregulation sind weitere Bezeichnungen für das Orthostase-Syndrom. Beim Orthostase-Syndrom handelt es sich eine Regulationsstörung des Blutdrucks. Es kommt hierbei durch den Wechsel in die aufrechte Körperhaltung zu einem starken Abfall des Blutdrucks (systolisch um mehr als 20 mmHg, diastolisch um mehr als 10 mmHg). Normalerweise regelt der Körper sofort dagegen und es kommt, wenn überhaupt, nur zu kurzen meistens nicht bemerkten Symptomen. Fällt jedoch die Orthostase-Reaktion aus, so kommt es zu diesem Syndrom. Körperliche Anstrengung und schweres Essen können die Symptome verstärken.
Leitmerkmale: starker Blutdruckabfall beim schnellen Aufstehen
| Definition | Das Orthostase-Syndrom ist dadurch gekennzeichnet, dass zu einem sehr starken Blutdruckabfall kommt, wenn die aufrechte Körperhaltung eingenommen wird |
| Weitere Bezeichnungen (Synonyme) |
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| Einteilung/Ursachen |
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| Symptome | Innerhalb von Sekunden bis wenige Minuten nach dem Aufstehen:
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| Diagnose | Anamnese: Klinik, Vorerkrankungen, Flüssigkeitsverlust Körperliche Untersuchung: Blutdruck, Puls, Schellong-Test, Kipptisch-Test |
| Komplikationen |
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| Therapie |
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