Krankheiten
Osteochondrale Läsion der Schulter

 Zurück zur alphabetischen Auswahl

Osteochondrale Läsion der Schulter

Osteochondrale Läsion des Schultergelenks, osteochondrale Verletzung der Schulter, osteochondraler Defekt der Schulter, Osteochondrosis dissecans der Schulter sind weitere Bezeichnungen für die osteochondrale Läsion der Schulter. Bei der osteochondralen Läsion der Schulter handelt es sich um eine traumatische Verletzung der Gelenkflächen des Schultergelenks. Die Knorpelverletzungen befinden sich oben, mittig und vorne am Humeruskopf. Meist kommt es dazu zu einer Tendinopathie der langen Bizepssehne.


Leitmerkmale:  Schmerzen, Bewegungseinschränkungen der Schulter
Definition Als osteochondrale Läsion der Schulter bezeichnet man eine Verletzung des Knorpels im Schultergelenk

Weitere Bezeichnungen
(Synonyme)
  • Osteochondrale Läsion des Schultergelenks
  • Osteochondrale Verletzung der Schulter
  • Osteochondraler Defekt der Schulter
  • Osteochondrosis dissecans der Schulter
Vorkommen
(vor allem bei)
  • Männer: zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr
Einteilung
  • Grad 1: kein Defekt (Knorpelerweichung)
  • Grad 2: Läsionstiefe kleiner als50 % der Knorpeldicke
  • Grad 3: Läsionstiefe größer als 50 % der Knorpeldicke
  • Grad 4: Knorpeldefekt in voller Tiefe mit darunterliegenden Knochenveränderungen
Begleitverletzungen
  • Bankart-Fraktur
  • GARD-Läsion
  • GLAD-Läsion
  • inneres Schulterimpingement
  • Rotatorenmanschettenimpingement/ -ruptur
Ursachen
  • Scherverletzung der Gelenkoberfläche
Symptome
  • Schulter: Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Gelenkblockierung, freier Gelenkkörper
Diagnose Anamnese: Klinik, Trauma
Körperliche Untersuchung: Schulter (Beweglichkeit/ Schmerzen)
Apparative Diagnostik: Röntgen, CT, CT-Angiografie, MRT
Differentialdiagnose
  • Omarthrose
  • Osteonekrose
Therapie
  • Allgemeinmaßnahmen: Behandlung der Symptome
  • Operative Therapie: Debridement, Lavage, Mosaikplastik